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24.03.2015

Lese-Tipp: Von Anfang an mit Herz dabei

Über Ausbildungsberufe am Gesundheitsstandort Rüdersdorf berichtete die MOZ am 19.03.2015. Für die Bewerbung in der Gesundheits- und Krankenpflege zähle vor allem Herzblut, weniger die Schulnoten.

Die Berufswahl ist keine einfache Entscheidung, umso wichtiger ist es für junge Menschen die Ausbildungsmöglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen, genau zu kennen. Um das zu unterstützen, stellt die Märkische Oderzeitung auf Anregung des Wirtschaftskreises verschiedene Ausbildungsangebote regionaler Firmen vor. Auch die Immanuel Klinik Rüdersdorf und die angrenzende Poliklinik Rüdersdorf waren darunter vertreten.

Die Koordinatorin für die Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege in der Immanuel Klinik Rüdersdorf, Schwester Diana Schulz, bestätigt in dem Artikel vom 19. März 2015 den allgemeinen Rückgang von Nachwuchs in den Pflegeberufen. Dieser Trend führt seit Jahren zu einem akuten Fachkräftemangel; in Zahlen ausgedrückt: waren es früher noch gut 200 Bewerber, sind es in diesem Jahr nur noch etwa 40 Bewerber auf die insgesamt 8 Stellen. Mittlerweile finden die Bewerbungsrunden zweimal im Jahr statt, nämlich im April und Oktober. Auf diese Weise kann ein Großteil der Auslernenden übernommen werden und der Fachkräftebedarf aus den eigenen Reihen gedeckt werden, so Diana Schulz.

Die Ausbildung zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist spätestens ab dem zweiten Lehrjahr sehr praxisnah. Die Auszubildenden begleiten erfahrene Kollegen auf den einzelnen Stationen und werden so darauf vorbereitet, eigene Patientengruppen zu übernehmen. Im dritten Lehrjahr kann das zum Beispiel bedeuten, dass ärztliche Anordnungen wie Laboruntersuchungen umgesetzt werden.

Die Vergabe der Ausbildungsstellen für Medizinische Fachangestellte in der Poliklinik Rüdersdorf steht unter der Verantwortung der Koordinatorin Ilka Felger. Sie erklärt im MOZ-Artikel, dass Schulnoten nur zum Teil ausschlaggebend wären. Besonders wichtig im Vorstellungsgespräch sei die Motivation der Bewerber. Es müsse deutlich werden, dass die Bewerber mit Herzblut an die Sache gehen.

Wer eine Ausbildung als Medizinische/r Fachangestellte absolviert, hat keinen pflegerischen Anteil, sondern erlernt das Management einer Praxis, etwa das Bestellsystem oder die Abrechnungen. Für einige Auszubildende kann dies auch ein Sprungbrett für ein Studium der Gesundheitswissenschaften sein.

Für beide Ausbildungswege zählt aber vor allem das Interesse anderen Menschen zu helfen. Diana Schulz fasst es so zusammen: "Technik kann man erlernen, Herz aber muss man mitbringen."

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf der Website der MOZ

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie auf den Websiten der Poliklinik Rüdersdorf und der Immanuel Klinik Rüdersdorf.

 
 
 
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