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Was sind die häufigsten Kniebeschwerden?

Zu den häufigsten Kniebeschwerden zählen Knieschmerzen, Schwellungen, Instabilitätsgefühle sowie Einschränkungen der Beweglichkeit im Kniegelenk. Viele Patientinnen und Patienten berichten über Schmerzen beim Gehen, Treppensteigen oder längeren Sitzen, teilweise begleitet von einem Knacken oder Blockadegefühlen im Knie. Ursachen für Kniebeschwerden können akute Verletzungen wie Meniskus- oder Bandläsionen, aber auch degenerative Veränderungen wie Arthrose sein. Darüber hinaus spielen Fehlbelastungen, muskuläre Dysbalancen und Überlastungen im Alltag oder Sport eine wichtige Rolle. Eine frühzeitige Abklärung von Knieschmerzen kann helfen, chronische Verläufe zu vermeiden und die Gelenkfunktion langfristig zu erhalten.

Das künstliche Kniegelenk

In diesem Video erläutert Dr. med. Marcus Reinke, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf, den Aufbau und die Funktion eines künstlichen Kniegelenks. Er erklärt, unter welchen Umständen ein Kniegelenkersatz erforderlich wird und gibt wertvolle Tipps zu Rehabilitation, Nachsorge und Heilungsverlauf. Das Video bietet fundierte Informationen für Betroffene und Interessierte.

Schmerzreduktion, Verbesserung der Beweglichkeit, Erhalt der Selbstständigkeit und damit Steigerung der Lebensqualität sind die Kernziele unserer Therapie. Moderne Medizin, individuelle Betreuung und ein klarer Fokus auf Ihre Lebensqualität. Entdecken Sie, wie die Kniegelenksendoprothetik neue Wege in ein aktives Leben eröffnen kann.

Ich bin Dr. Markus Reinke, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Emanuel Klinik Rüdersdorf. Heute erkläre ich Ihnen alles Wichtige rund um das künstliche Kniegelenk. Wann es nötig wird, wie es funktioniert und was Sie nach der Operation erwartet.

Wann empfiehlt sich eine Operation mit einem künstlichen Kniegelenk? Schmerzende Knie können den Alltag stark einschränken. Jeder Schritt wird zur Herausforderung, vertraute Bewegungen fallen schwer. Sport ist nahezu unmöglich.

Schmerzen bestimmen das Leben, die Lebensqualität sinkt. Wenn konservative oder gelenkerhaltende Verfahren nicht mehr ausreichen, kann die Kniegelenksendoprothese neue Perspektiven eröffnen. Sie gewinnen Mobilität und Lebensfreude zurück.

Ein künstliches Kniegelenk wird nötig, wenn der Gelenkmorpel in solch einem Ausmaß geschädigt ist, dass gelenkerhaltende Maßnahmen keine Linderung mehr erbringen. Wie ist ein künstliches Kniegelenk aufgebaut und wie funktioniert es? Die Implantation einer Knieprothese, medizinisch als Endoprothese bezeichnet, ersetzt die geschädigten Gelenkflächen bei fortgeschrittener Arthrose. Ein künstliches Kniegelenk besteht aus Metall- und Kunststoffteilen, die die Gelenkflächen ersetzen.

Die metallischen Komponenten sind fest mit dem Knochen verbunden. Das Inlay aus einem verschleißfesten Kunststoff dient als Puffer. Ziel ist es, die natürliche Beweglichkeit wiederherzustellen und Schmerzen zu beseitigen.

Das Kunstgelenk ermöglicht einen normalen Bewegungsablauf, ähnlich dem des gesunden Gelenkes. Wie lange dauert die vollständige Heilung nach dem Eingriff? Die Heilung nach der Operation dauert in der Regel einige Wochen. Erste Schritte mit voller Belastungsfähigkeit sind schon am Tag der Operation unter physiotherapeutischer Anleitung möglich.

Sämtliche Alltagsaktivitäten erreichen Sie in der Regel nach vier bis sechs Wochen. Welche Maßnahmen zur Rehabilitation und Nachsorge sind nach der Operation notwendig? Nach der Operation ist eine gezielte Rehabilitation sehr wichtig. Dazu gehören Physiotherapie, Muskelaufbau und Bewegungstraining.

Regelmäßige ambulante Kontrollen stellen sicher, dass alles optimal heilt und das Gelenk langfristig funktionsfähig bleibt. Ein künstliches Gelenk kann die Mobilität und Lebensqualität zurückgeben. 

Sprechen Sie uns gerne an!

Wie erkennt man Kniebeschwerden und wie lassen sie sich behandeln?

Die Diagnose von Kniebeschwerden beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, bei der Art, Dauer und Auslöser der Knieschmerzen erfasst werden. Darauf folgt eine klinische Untersuchung des Kniegelenks, bei der Beweglichkeit, Stabilität, Achsstellung und Schmerzreaktionen überprüft werden. Je nach Befund kommen ergänzend bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder Ultraschall zum Einsatz, um strukturelle Veränderungen oder Verletzungen darzustellen. Auf Grundlage der Diagnose wird ein individueller Therapieplan erstellt, der sowohl konservative als auch operative Behandlungsoptionen berücksichtigen kann. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, die Funktion des Kniegelenks zu verbessern und die Belastbarkeit im Alltag wiederherzustellen.

Wie behandelt man Kniebeschwerden konservativ?

Die konservative Behandlung von Kniebeschwerden umfasst alle nicht-operativen Maßnahmen zur Linderung von Schmerzen und zur Verbesserung der Gelenkfunktion. Ein zentraler Bestandteil ist die Physiotherapie, die gezielt die Muskulatur stärkt, die Beweglichkeit fördert und Fehlbelastungen korrigiert. Ergänzend können schmerzlindernde und entzündungshemmende Maßnahmen wie Medikamente, Kälte- oder Wärmeanwendungen sowie Injektionstherapien eingesetzt werden. Auch Bandagen oder Orthesen können das Kniegelenk stabilisieren und im Alltag entlasten. Ziel der konservativen Therapie ist es, die Beschwerden nachhaltig zu reduzieren und eine Operation möglichst zu vermeiden oder hinauszuzögern.

Wie behandelt man Kniebeschwerden operativ?

Eine operative Behandlung von Kniebeschwerden kommt dann in Betracht, wenn konservative Therapien keine ausreichende Linderung bringen oder strukturelle Schäden im Kniegelenk vorliegen. Ziel des operativen Eingriffs ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Gelenkfunktion zu verbessern und die Belastbarkeit des Knies im Alltag wiederherzustellen. Ein Kniegelenkersatz, auch Knieprothese oder Endoprothese des Knies, ersetzt beschädigte Gelenkflächen und stellt die Funktion des Kniegelenks sowie des umliegenden Stützapparates wieder her. Je nach Schädigungsgrad kommen partielle oder totale Knieprothesen zum Einsatz, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Vorteile einer Knieprothese

Es stehen verschiedene Formen der Knieprothese zur Verfügung, die je nach Art und Ausprägung der Kniebeschwerden eingesetzt werden. Welche Knieprothese im individuellen Fall geeignet ist, klären unsere Ärztinnen und Ärzte im Rahmen einer spezialisierten Sprechstunde gemeinsam mit Ihnen nach sorgfältiger Diagnostik.

Teilprothese (Hemischlitten)

Bei lokaler Arthrose ist ein teilweiser Knieersatz sinnvoll. Diese sogenannten Hemischlitten-Prothesen ersetzen nur das betroffene Gelenksegment. Voraussetzung ist, dass andere Gelenkanteile noch weitgehend gesund sind.

Vor einer Teilprothese werden Bildgebung wie Röntgen, MRT, oder von vorangegangenen Arthroskopien genutzt, um den Verschleiß genau zu bestimmen. Weitere Faktoren, die berücksichtigt werden, sind:

Patellofemoraler Ersatz

Wenn die Kniescheibe stark verschlissen ist, kann ein isolierter Ersatz des patellofemoralen Gelenkes erfolgen. Moderne Implantate ermöglichen, das Implantat individuell anzupassen und Schmerzen bei Treppensteigen oder Belastung gezielt zu reduzieren.

Oberflächenersatz

Ist das gesamte Knie stark geschädigt, werden alle betroffenen Gelenkflächen ersetzt. Der Eingriff erfordert nur minimalen Knochenabtrag. Im Gegensatz zur Teilprothese können bei diesem Verfahren höhergradige Korrekturen der Beinachse vorgenommen werden.

Gekoppelte Knieprothese

Bei ausgeprägten Achsfehlstellungen, Instabilität oder reduzierter Bandfunktion kann eine gekoppelte Prothese notwendig sein. Diese Implantate sind miteinander verbunden, um maximale Stabilität zu gewährleisten.

Wann ist eine Revision einer Knieprothese erforderlich?

Auch bei Knieprothesen berichten hin und wieder Patientinnen und Patienten von anhaltenden Beschwerden oder Einschränkungen. Gründe können Verschleiß, Instabilität, Infektionen oder Fehlstellungen sein. Unsere Knie-Endoprothetik-Sprechstunde richtet sich speziell an Betroffene mit solchen Problemen.

Grafik einer Knieprothese Revision

Wir prüfen sorgfältig

Je nach Befund werden individuelle Lösungen vorgeschlagen


Auch hier ist das Ziel der Behandlung, Schmerzen zu lindern, die Funktion des Kniegelenks zu verbessern und die Belastbarkeit im Alltag wiederherzustellen.

Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum stehen wir für höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie die Behandlung durch erfahrene Expertinnen und Experten – vereinbaren Sie gerne einen Termin zur persönlichen Beratung in unserem Ambulanz- und Aufnahmezentrum.