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Zecken gehören in Deutschland zu den häufigsten Überträgern von Infektionserregern. Eine der wichtigsten durch Zecken übertragenen Erkrankungen ist die Lyme-Borreliose. Sie wird durch Bakterien verursacht und kann unterschiedliche Organe betreffen – insbesondere Haut, Gelenke und das Nervensystem. Wie häufig eine Borreliose auftritt, unterscheidet sich dabei regional und kann von Jahr zu Jahr schwanken.

Umso wichtiger ist es, mögliche Krankheitszeichen zu kennen und nach einem Zeckenstich aufmerksam zu sein. Zu den typischen frühen Anzeichen gehört die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans), eine sich ausbreitende ringförmige Rötung der Haut. Darüber hinaus können grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen oder ausgeprägte Müdigkeit auftreten.

Rechtzeitige Diagnose wichtig

Auch das Nervensystem kann betroffen sein. Eine Neuroborreliose kann sich beispielsweise durch schmerzhafte Nervenentzündungen, Lähmungserscheinungen oder eine Hirnhautentzündung äußern. Wird eine Borreliose rechtzeitig erkannt, lässt sie sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln.

Zu diesen Themen hat Dr. med. Elena Schlapakow, Oberärztin der Neurologie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf, im rbb24 Talk gesprochen. Im Gespräch geht es unter anderem um mögliche Warnsignale und Symptome einer Borreliose. Außerdem wird erläutert, wie eine Borreliose ärztlich festgestellt wird und welche Spätfolgen auftreten können. Abschließend gibt Dr. Schlapakow hilfreiche Tipps, wie sich das Risiko für einen Zeckenstich und damit auch für eine Borreliose reduzieren lässt.

Wir freuen uns besonders, dass Dr. med. Elena Schlapakow die Expertise der Immanuel Klinik Rüdersdorf auch über die Klinik hinaus sichtbar macht und einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Aufklärung leistet.

rbb24 Berlin vom 14.08.2026 – ab Minute 20:12
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