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21.10.2014

Lese-Tipp: Alternative Schmerztherapie

Die Märkische Oderzeitung berichtete am 17. Oktober über den 16. Rüdersdorfer Schmerzworkshop, der am 8. November in der Immanuel Klinik Rüdersdorf stattfindet.
Immanuel Klinik Rüdersdorf - Schmerztherpie - Nachricht - 16. Rüdersdorfer Schmerzworkshop - Schröpfen

Themenschwerpunkt beim diesjährigen Schmerzworkshop werden naturheilkundliche Verfahren bei der Behandlung chronischer und akuter Schmerzen sein. Denn wie Dr. Michael Fischer, Oberarzt der Abeilung für Schmerztherapie, erläutert, ist die Immanuel Klinik Rüdersdorf damit Vorreiter in der Region.

Das ohnehin breite Behandlungsspektrum wird dabei etwa durch Schröpfen, Akupunktur, Blutegelbehandlung oder Meditation ergänzt. Einer der Höhepunkte des Tages wird der Vortrag von Prof. Andreas Michalsen sein. Michalsen ist Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Michael Fischer freut sich besonders, dass man ihn für den Workshop gewinnen konnte, denn "er ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet und kann sehr anschaulich erklären, worum es geht".

Zu den Referenten zählt auch Dr. Thomas Borsch, Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Schmerztherapie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf. Er wird über neuropathischen Schmerz und die Nervensonographie, eine neue Methode der neurologioschen Diagnostik, berichten.

Das Thema ist vor allem für jene Patienten von Interesse, die auf die übliche Behandlung mit Medikamenten nicht ansprechen. Und das seien immerhin zwei Drittel aller Patienten, wie Fischer erklärt. Für sie können naturheilkundliche Verfahren und alternative Behandlungsmethoden ein Ausweg sein. Dazu zählt zum Beispiel auch die noch relative junge Anwendung von Capsaicin, bei der ein Pflaster mit Chili-Extrakt auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen wird. Die Schärfe ist extrem hoch konzentriert und sorgt dafür, dass die Schmerzfühler in der Haut zerstört werden und der Patient für ein Vierteljahr schmerzfrei bleibt.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf der Website der MOZ

 
 
 

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