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15.11.2017

Das Schmerzzentrum in Rüdersdorf feiert sein 25. Jubiläum

1992 eröffnete die erste Schmerz- und Palliativstation Brandenburgs als Modellvorhaben. Die Immanuel Klinik Rüdersdorf erinnert mit einem Symposium an die Geschichte der Schmerztherapie und stellt aktuelle Ansätze vor.

Das Schmerzzentrum der Immanuel Klinik Rüdersdorf blickt in diesem Jahr auf eine 25-jährige Geschichte zurück. Sein Jubiläum feiert das Schmerzzentrum am 18. November 2017 von 9.30 bis 14 Uhr mit einem Symposium zu 25 Jahre Schmerztherapie in Woltersdorf / Rüdersdorf.

1992 eröffnete an der Nachbarklinik, dem Evangelischen Krankenhaus Woltersdorf, die erste Station für Schmerz- und Palliativmedizin Brandenburgs als Modellvorhaben. Drei Jahre später übernahm die Immanuel Klinik Rüdersdorf die Station. Dr. med. Michael Fischer, Oberarzt am Schmerzzentrum der Immanuel Klinik Rüdersdorf, war von der ersten Stunde an dabei und wird in seinem Vortrag die Meilensteine auf dem Weg bis heute und die Entwicklung der Schmerztherapie im größeren Maßstab vor Augen führen.

Multimodale Behandlung

Dr. med. Thomas Brosch, Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Schmerztherapie in der Immanuel Klinik Rüdersdorf, erläutert in seinem Vortrag, wann nervennahe Injektionen sinnvoll in der Schmerztherapie sein können. Dr. med. Kay Schwarzer, Facharzt am Schmerzzentrum, stellt die multimodale Behandlung der Schmerzstation vor. Die stationäre und ambulante Behandlung für Einzelpersonen und Gruppen reicht von Medikamenteneinstellung über Physiotherapie, Sozialberatung, Musiktherapie, Neuralbehandlung (Schmerzzonenbehandlung) und der Kombination mit Antidepressiva, bis zu Psychologischer Therapie, Ergotherapie und naturheilkundlichen Verfahren wie Atemtherapie, Schröpftherapie, Behandlung mit Blutegeln, Akupunktur und Moxa-Behandlung.

Mit Prof. Dr. Andreas Michalsen und Prof. Dr. Wolfgang Schmidt referieren zudem zwei renommierte und weithin bekannte Experten aus der Schwesterklinik, dem Immanuel Krankenhaus Berlin mit seinen Standorten in Berlin-Wannsee und Berlin-Buch. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Wolfgang Schmidt ist Leitender Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin, Rheumatologie und Klinische Immunologie am Standort Buch. Mit ihren Beiträgen werden sie das facettenreiche Bild der Schmerztherapie unter dem gemeinsamen Dach der Immanuel Diakonie vervollständigen.

Fortbildungspunkte für Ärzte sind bei der Landesärztekammer Brandenburg beantragt.

 
 
 
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