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10.12.2019

Olli Schulz spricht über das Thema „Alter“ mit Gästen aus der Residenz am Wiesenkamp

Für die preisgekrönte Talk-Doku-Reihe „Die Geschichte eines Abends“ besuchte Moderator und Schauspieler Olli Schulz Seniorinnen und Senioren in der Residenz am Wiesenkamp.
Immanuel Albertinen Diakonie - Hamburg - Residenz am Wiesenkamp - Olli Schulz spricht über das Thema „Alter“ mit Gästen aus der Residenz am Wiesenkamp

Olli Schulz im Gespräch mit vier Seniorinnen und Senioren in der Residenz am Wiesenkamp.

Einmal im Jahr dreht das NDR Fernsehen eine Folge für die preisgekrönte Talk-Doku-Reihe „Die Geschichte eines Abends“. In der achten Folge unterhält sich Sänger, Moderator und Schauspieler Olli Schulz als Gastgeber mit vier Seniorinnen und Senioren in der Residenz am Wiesenkamp über das Thema „Alter“. Es ist ein grandioser und zugleich rührender Abend – ein Fest für das Leben.

„Die schönste Doku die ich je gesehen habe ... so zauberhafte Menschen, da möchte man sich direkt mit an den Tisch setzen☺“, „Als Altenpfleger kann ich nur sagen, Hut ab“, „Wow, ich hatte mehrfach Tränen in den Augen“ – das sind nur einige der vielen positiven Kommentare im Netz in Reaktion auf die am 7. Dezember im Norddeutschen Rundfunk ausgestrahlte Sendung aus der Residenz am Wiesenkamp in Hamburg-Volksdorf. Und auch große Leitmedien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) oder SPIEGEL online berichten sehr positiv über die Dokumentation.

Doch der Reihe nach: Die Idee von Olli Schulz, anders als bei den bisherigen Sendungen einen Abend mit Menschen ohne Promistatus zu verbringen, die dazu noch alt sind und mitten im echten Leben gefilmt werden, findet beim NDR Anklang. Und so sucht der Sender in ganz Norddeutschland nach einer geeigneten Senioreneinrichtung als Spielstätte für „Die Geschichte eines Abends“. Fündig wird er in der Residenz am Wiesenkamp. „Die Entscheidung für die Residenz am Wiesenkamp fiel nicht zuletzt wegen der tollen Bewohnerinnen und Bewohner, die wir im Vorfeld kennenlernen durften. Sie gingen derart locker und souverän auf uns zu und erzählten gleich viele spannende und auch amüsante Geschichten, dass uns die Wahl nicht schwerfiel“, sagt Redaktionsleiter Fabian Döring. Und so verwandelt sein fast 40-köpfiges Team Mitte Oktober das Residenz-Café in ein Filmstudio, in dem Olli Schulz seine Gäste begrüßt.

Das sind die Herren Reimer und Zielke (beide 97 Jahre alt), Frau Stark (91 Jahre) sowie Frau Friedmann (81 Jahre), die sich wie selbstverständlich auf das Gespräch über ihr Leben und auch das Ende des Lebens einlassen. Die Kameras scheinen dabei nicht zu stören. Und so entstehen in dieser Tischrunde zwischen dem „ein bisschen fahrigen“ Olli Schulz (Frau Stark über Olli Schulz) und seinen Gästen emotional unglaublich dichte Geschichten über das in der Vergangenheit Erlebte. Dabei können auch Tränen fließen, etwa wenn der ehemalige Tischler Zielke von der Erinnerung an eine Mutter spricht, die ihre 19-jährige Tochter im Sarg noch einmal die Haare kämmte und dann den Kamm unter das Kopfkissen steckte. Dieses Bild werde er nie mehr los. Doch umgekehrt spüren die Zuschauerinnen und Zuschauer auch die unbändige Freude über das Hier und Jetzt und über die Kunst, den Moment im Leben zu genießen. So ein Heim sei zwar eine Endstation, „aber eine sehr schöne Endstation“, betont Frau Stark. Und auch viele Lebensweisheiten gibt es an diesem Abend inklusive. Vielleicht die schönste: „Liebe ist in jedem Alter ein Motor“, sagt Frau Friedmann. Sie lasse alles besser, leichter, schöner erscheinen.

In der NDR Talk Show, die der Ausstrahlung der Dokumentation vorgeschaltet ist und zu der nicht nur Olli Schulz, sondern auch seine Gäste eingeladen sind, berichtet Schulz von den Dreharbeiten: "Ich war wirklich aufgeregt .... und es hat mir wahnsinnig geholfen, mit dem Älterwerden ein bisschen klarzukommen". Und: "Nichts davon ist inszeniert, nicht eine einzige Sache" Schulz sprach sich dafür aus, alte und junge Menschen zusammenzubringen, um ein größeres Verständnis für das Leben zu erhalten. "Das würde uns allen guttun." Ein Satz bleibt besonders im Gedächtnis: "Die Art und Weise, wie eine Kultur mit dem Älterwerden und dem Tod umgeht, sagt sehr viel über die Kultur aus."

Ines Burmeister, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit in der Residenz am Wiesenkamp, ist jedenfalls überglücklich: „Ich bin sehr stolz auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner, die einfach nur großartig waren. Und ich danke Olli Schulz und dem NDR für den Mut und die Sensibilität, das Thema ‚Alter‘ so wundervoll in einer Dokumentation aufzugreifen.“

 

 

 
 
 
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