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Was sind die häufigsten Hüftbeschwerden?

Zu den häufigsten Hüftbeschwerden zählen Hüftschmerzen, Bewegungseinschränkungen, ein hörbares oder spürbares Schnappen im Hüftgelenk, Einklemmungsgefühle sowie eine verkürzte Gehstrecke. Viele Betroffene berichten außerdem über Schmerzen beim Gehen, Sitzen oder Liegen auf der betroffenen Seite, die den Alltag deutlich beeinträchtigen können. Die Ursachen von Hüftschmerzen sind vielfältig und reichen von muskulären Dysbalancen über entzündliche Prozesse bis hin zu strukturellen Veränderungen des Hüftgelenks. Auch Überlastungen, altersbedingter Verschleiß oder frühere Verletzungen können eine Rolle spielen. Eine frühzeitige Abklärung der Hüftbeschwerden ist wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden und die Beweglichkeit zu erhalten.

Wie erkennt man Hüftbeschwerden und wie lassen sie sich behandeln?

Zur Diagnose von Hüftbeschwerden erfolgt zunächst eine gezielte Anamnese, bei der Patientinnen und Patienten ausführlich zu ihren Beschwerden, Vorerkrankungen und Belastungen befragt werden. Anschließend schließt sich eine körperliche Untersuchung des Hüftgelenks an, bei der Beweglichkeit, Schmerzpunkte und funktionelle Einschränkungen überprüft werden.

Ergänzend kommen spezielle Funktionsdiagnostiken sowie bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder Ultraschall zum Einsatz. Auf Basis der gesicherten Diagnose wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerztherapie oder Injektionen umfassen kann. In bestimmten Fällen kann auch ein operativer Eingriff sinnvoll sein, um die Funktion des Hüftgelenks langfristig zu verbessern.

Wie behandelt man Hüftbeschwerden konservativ?

Bei den meisten Erkrankungen der Hüfte wird steht zunächst die konservative Therapie im Vordergrund – das bedeutet eine Behandlung ohne Operation. Diese Therapieformen sind individuell auf die Ursache der Beschwerden abgestimmt und können folgende Maßnahmen umfassen:

Wie behandelt man Hüftbeschwerden operativ?

Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichend helfen oder Nebenwirkungen auftreten, kann eine operative Behandlung sinnvoll sein. Viele Hüfterkrankungen ohne fortgeschrittene Arthrose lassen sich heutzutage minimalinvasiv über eine Hüftgelenksarthroskopie behandeln.

In speziellen Fällen, etwa bei isolierten Knorpelschäden oder bei anlagebedingter Fehlentwicklung, kann eine Umstellungsoperation erforderlich werden. Ist das Gelenk bereits stark geschädigt und der Knorpel verschlissen, ist ein künstlicher Hüftgelenkersatz, eine sogenannte Hüftprothese oder Hüfttotalendoprothese (TEP), die bewährte Therapieoption, um die Beweglichkeit wiederherzustellen, Schmerzen zu beseitigen und die Lebensqualität zu verbessern.

Wann ist eine Revision einer Hüftprothese notwendig?

Obwohl moderne Hüftprothesen in den meisten Fällen sehr erfolgreich sind, zeigen Untersuchungen, dass bis zu 10 % der PatientInnen und Patienten nach der Operation weiterhin Beschwerden haben oder mit der Funktion ihres künstlichen Hüftgelenks unzufrieden sind. Häufige Ursachen sind Verschleiß, Lockerungen, Infektionen oder Fehlstellungen der Prothese sowie veränderte Beinachsen oder muskuläre Dysbalancen.

In unserer Hüft-Endoprothetik-Sprechstunde analysieren wir sorgfältig:

Auf Basis dieser Untersuchung erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan, der je nach Situation folgende Maßnahmen umfassen kann:

Ziel der Hüft-Revision ist es, Schmerzen nachhaltig zu reduzieren, die Mobilität zu verbessern und die Lebensqualität langfristig zu steigern – auch nach vorangegangenen Hüftoperationen.

Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum stehen wir für höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie die Behandlung durch erfahrene Expertinnen und Experten – vereinbaren Sie gerne einen Termin zur persönlichen Beratung in unserem Ambulanz- und Aufnahmezentrum.