• Mitarbeitende zeigen, was es bedeutet, Pflegefachkraft, Fachärztin, MFA oder Therapeut in der Immanuel Klinik Rüdersdorf zu sein.

     
  • Patienten der operativen und nicht operativen Fachrichtungen werden bei Bedarf durch die Anästhesiologie und Intensivtherapie betreut.

     

Anästhesiologie und Intensivtherapie

Das Ziel der Anästhesie ist die Schmerzausschaltung während Operationen sowie bei diagnostischen Eingriffen. Auf der Intensivtherapiestation werden Patienten mit schwersten Krankheitsverläufen und nach größeren Operationen behandelt.

Intensivtherapie


Wir haben auf der Station acht Intensivbetten zur Verfügung. Zur Überbrückung lebensbedrohlicher Situationen bei Funktionsstörungen von Organen stehen ebenfalls an jedem Bett moderne medizinische Geräte zur Beatmung, Entgiftung und künstlichen Ernährung sowie für die kontinuierliche Medikamentenzufuhr bereit.

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Im Bereich der Intensivstation ist eine individuelle, patientenadaptierte Therapie von größter Bedeutung. Unsere medizintechnischen und personellen Möglichkeiten haben einen sehr hohen Standard. Um aber die Vorstellungen unserer häufig schwerstkranken Patienten über mögliche Therapieoptionen zu erfahren, legen wir auf das kontinuierliche Gespräch mit dem Patienten und den engen Kontakt zu Angehörigen größten Wert.

Der Immanuel Albertinen Diakonie Adventskalender

„So fern und doch so nah“ - Im zurückliegenden Jahr haben Nähe und Distanz in vielerlei Hinsicht unser Leben bestimmt. Wir mussten Abstand halten von unseren Nächsten und doch Wege finden, mit unseren Lieben in Verbindung zu bleiben.

Ganz in diesem Sinne begleiten wir Sie durch den Advent - klicken Sie einfach jeden Tag auf das passende Türchen. Neben einigen Rezepten und Bastelideen finden Sie auch viele Beiträge von Mitarbeitenden und von mit der Immanuel Albertinen Diakonie verbundenen Menschen, die auf verschiedene Weise davon erzählen, wie sie dieses Spannungsfeld aus Nähe und Distanz im vergangenen Jahr erlebt haben und was ihnen darin Kraft und Zuversicht gegeben hat.

Wir wünschen Ihnen einen friedvollen Advent.

Na, wer wird denn schon so neugierig sein?

16.

Ein besonderer Moment

Nähe geben, da sein, kleine Wünsche erfüllen – das möchten die Pflegekräfte des Diakonie Hospiz Woltersdorf für die Gäste des Hauses, auch in Pandemiezeiten. Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Franka Voß berichtet in einem kurzen Videoclip von einem besonderen Moment ihrer Arbeit im Herbst dieses Jahres.



4.

Ein Lichtblick...

Bastelanleitung

Materialien

Sie benötigen für das Adventslicht: A4-Bogen buntes Transparentpapier, A4-Bogen roter, schwarzer oder grüner Foto/Bastel-Karton, Schere oder Bastelmesser, Lineal, Bleistift, Klebestift und Schneidematte oder feste Unterlage.

Zuschnitt der Grundfläche

Zuerst schneiden Sie den bunten Fotokarton zu. Hierfür kürzen Sie die schmale Seite um 5 cm, so dass die Grundfläche nun 29,7 cm x 15 cm ist.

Anschließend tragen Sie an der kurzen Seite vom Rand ausgehend 1 cm ab und ziehen eine Linie.

Karton falten

Legen Sie die kurze Seite auf die gezogene Linie gegenüber und streichen das Papier glatt, dadurch entsteht in der Mitte eine Faltkante. Dann klappen Sie den Bogen wieder auf und legen die kurze Kante zur neuen Faltkante und streichen das Papier erneut glatt.

Auf der gegenüberliegenden Seite falten Sie nun entlang der markierten 1-cm-Linie eine neue Kante und lassen diese nach innen gefaltet. Die neue gekürzte Kante führen Sie nun zu der Mittellinie und streichen den Bogen glatt.

Motive aufzeichnen

Nachdem nun alle Außenseiten gefaltet sind, können die weihnachtlichen Motive mit einem Bleistift aufgetragen werden. Schneiden Sie die Motive mit einem Bastelmesser oder einer Schere auf einer schnittfesten Unterlage aus.

Transparentpapier zuschneiden und aufkleben

Entsprechend der Motive schneiden Sie bunte Rechtecke aus dem Transparentpapier aus, die ein wenig größer als die Motive selbst sein müssen. Kleber bringen sie auf dem roten Karton direkt um die ausgeschnittenen Motive herum an. Nun kleben Sie das rechteckige Transparent auf, so dass das ganze Motiv mit Transparentpapier bedeckt ist.

Freude teilen

Wenn Sie das Adventslicht verschicken möchten, dann lassen Sie es, wie es ist und verpacken es in einem Briefumschlag. Wenn Sie es aufstellen wollen, dann kleben Sie es zu und stellen ein LED-Licht hinein.

Vielen Dank nach Elstal

Wir danken den Seniorinnen und Senioren der Tagespflege im Immanuel Seniorenzentrum Elstal für die Erstellung des Adventslichtes sowie Ergotherapeutin Lisa Kratzke für die Dokumentation dieser Anleitung.

Immanuel Seniorenzentrum Elstal
22.

Weihnachten in Familie

Mein Name ist Katrin und ich bin vor etwa einem Jahr in die Stadt Hamburg gezogen. Deswegen war das Thema Nähe und Distanz auch schon vor Corona für mich von Relevanz. Gerade zu Weihnachten fällt es jetzt schwer, diese zu bewahren.

Ich möchte gerne erzählen, wie ich in meiner Familie bisher Weihnachten feierte. Am 24. sind wir alle zusammen in die Kirche gegangen. Wenn Schnee lag, haben wir das kleine Stück zu Fuß bewältigt. Das Schönste am Gottesdienst war das Kinderkrippenspiel. Als wir noch kleiner waren, haben meine Geschwister und ich selbst mitgespielt. In der Kirche hat man viele Freunde und Bekannte getroffen, und eine feierliche Stimmung lag in der Luft.

Wenn der Gottesdienst dann beendet war, liefen wir nach Hause. Meine Oma und die Familie meiner Tante trafen kurze Zeit später ein. Zusammen betrachteten wir den Baum und verteilten schon einmal die Geschenke darunter. Meist haben wir Raclette gemacht oder meine Tante hat einen Gänsebraten mitgebracht. Nach dem Weihnachtsessen wurde um die Geschenke geknobelt. Auch wenn das meist sehr lang dauern konnte.

Nach der Bescherung wurde dann Nachtisch gegessen: Meist Kuchen oder Herrenspeise. Am späteren Abend sind noch Freunde der Familie dazugekommen und mit einem Glas Sekt vor dem Ofen hat man dann den Abend gemütlich ausklingen lassen. Dieses Weihnachten wird bestimmt anders verlaufen, als wir es kennen. Aber hoffentlich trotzdem in schöner Erinnerung bleiben.

Katrin Kleine Vennekate, Altenpflegerin
Ambulanter Dienst,  Residenz am Wiesenkamp
14.

Punchen - Eine ganz besondere Auszeit

Punchen… wer jetzt an Weihnachtspunsch oder Boxen denkt, liegt falsch… tatsächlich ist es eine besondere Art von Stickerei. Beim Punchen können Sie sich wunderbar vom Alltag erholen und schöne Sachen sticken.

Material

Material: Stickrahmen, Punch-Needle und Einfädler, Knüpfstoff (Mönchsstoff, Jute oder grobes Leinen), Wolle in verschiedenen Farben, Blei- oder Trickstift. Achten Sie darauf, dass die Nadel zum Stoff, und die Wolle zur Nadel passt!

Schritt 1

Zunächst den Knüpfstoff großzügig zuschneiden und nach Bedarf die Ränder mit einer Nähmaschine oder Overlock versäubern, damit er nicht ausfranst. Dann den Stoff in den Stickrahmen einspannen und so festziehen, dass man leicht darauf trommeln kann.

Schritt 2

Das gewünschte Motiv mit dem Stift zuerst auf die Vorderseite des Stoffes übertragen, dann auf die Rückseite die Umrisse des Baumes „durchpausen“. Das Tannengrün soll sich am Ende plastisch abheben und wird von der Rückseite gepuncht. Die grüne Wolle am Knäuel mit der Einfädelhilfe oder mit einem Führungsdraht in die Punch-Needle einfädeln und auf der Nadel eine mittellange Schlaufengröße einstellen.

Schritt 3

Setzen Sie die Nadel am Motivumriss an und stechen Sie bis zum Anschlag durch den Stoff. Beim Zurückziehen die Nadel nie ganz vom Stoff heben und mit ein paar Millimetern Versatz wieder einstechen. Punchen Sie zuerst das Tannengrün von der Rückseite, bis alle grünen Bereiche ausgefüllt sind. Achten Sie darauf, dass der Faden zwischen der Nadel und dem Knäuel nie auf Spannung ist, sondern lose durchhängt. Schneiden Sie am Ende den Faden ab.

Schritt 4

Wechseln Sie die Wolle in der Punch-Needle und wählen Sie eine etwas kleinere Schlaufengröße. Punchen Sie nun die restlichen Bereiche des Motivs von vorne mit der gleichen Methode. Achten Sie darauf, nie am Faden zu ziehen, sonst lösen sich die Schlaufen. Auf diese Weise lassen sich vorsichtig kleine Fehler korrigieren. Lassen Sie zwischen den einzelnen Schlaufen möglichst keine Lücken.

Schritt 5

Schlagen Sie den überstehenden Knüpfstoff auf der Rückseite um oder schneiden Sie ihn ab. Nach Bedarf können Sie die Rückseite des Motives mit Textilkleber fixieren. Jetzt ist Ihr Motiv fertig zum Aufhängen oder Verschenken! Das Punch-Needling ist sehr vielfältig.
Weitere Informationen zu unterschiedlichen Techniken und Materialien finden Sie z.B. hier: https://www.blogmamablog.de/2018/12/11/erste-schritte-mit-der-punch-needle/

10.

Weihnachtliche Fruchtriegel

Christel von Scheidt empfiehlt aus ihrer Vollwertküche Weihnachtliche Fruchtriegel - Eine genussvolle Alternative zu Plätzchen für die Adventszeit.

Zubereitung:

Aprikosen, Datteln, Feigen und Apfelringe mit kleinschneiden. Mandeln, Haselnüsse, Cashew-Kerne und Walnüsse grob hacken. Die Getreideflocken mit den Gewürzen vermischen. Die Orangenschale mit dem Joghurt vermengen und dann zu den restlichen Zutaten dazugeben. Gut vermischen und ca. 1 Stunde durchziehen lassen.

Die Mischung auf ein gefettetes Backblech geben und mit dem Rücken eines Esslöffels gleichmäßig verteilen und verstreichen, so dass eine gut verbundene Masse entsteht. Mit einem Pizzaroller (Pizzaschneider) oder einem großen scharfen Messer vorsichtig in 32 oder 48 Stücke aufteilen. Jedes Stück mit einer Mandel oder einem Cashew-Kern versehen.

Die Masse im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad ca. 1½ Stunden trocknen lassen.
Etwas abkühlen lassen, die Stücke mit einem Messer vorsichtig voneinander trennen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Tipp:

Sie können die Riegel auch glutenfrei genießen: tauschen Sie die Getreideflocken gegen eine Mischung aus Buchweizen-, Hirse- und Reisflocken.

Eine Rezeptidee von Christel von Scheidt, Leiterin der Tagesklinik Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin
11.

Das ganze Jahr Weihnachten

Für uns in der Albertinen Stiftung ist eigentlich das ganze Jahr über Weihnachten. Freunde und Förderer ermöglichen es uns mit ihren großzügigen Zuwendungen, vielen Menschen neue Hoffnung zu schenken – das erfüllt uns mit großer Dankbarkeit, gerade jetzt in den düsteren Zeiten der Corona-Krise. Und so dürfen wir auch in diesem Advent auf viele schöne Momente zurückblicken, die uns das Jahr 2020 trotz der Pandemie beschert hat.

Wir denken da zum Beispiel an die kleine Khatera aus Afghanistan, die eigentlich im August für eine lebensrettende Herzoperation nach Hamburg reisen sollte. Der Flug fiel wegen Corona aus, so dass sie leider ihre deutsche Gastfamilie gar nicht kennen lernen durfte, auf die sie sich schon sehr gefreut hatte. Dafür konnten wir ihr aber die dringend nötige Behandlung bei unserem Kooperationspartner, einer Kinderklinik in Kabul, ermöglichen. Was für eine Freude, nach der Operation ein Foto des glücklichen Mädchens zu bekommen! So wie ihr konnten wir mehr als 30 herzkranken afghanischen Kindern helfen. Sie alle sind endlich geheilt, endlich gesund!

Wir denken auch an die alleinerziehende Mutter, die sich mit ihrer Tochter eine Woche bei einer „Atempause“ von den Sorgen des Alltags erholen durfte. Bei der Rückkehr stieg sie mit einem strahlenden Lächeln aus dem Bus, während Tränen der Dankbarkeit über ihre Wangen rollten. Ein schöner Lohn für die vielen coronabedingten Vorkehrungen, die wir treffen mussten, um überhaupt vier Gruppen mit insgesamt 70 Müttern, Vätern und Kindern in den Urlaub schicken zu können!

Das ganze Jahr Weihnachten? Ja, auch das Jahr 2020 hat uns dieses gute Gefühl vermittelt, trotz aller Widrigkeiten der Corona-Krise. Dafür sagen wir von Herzen allen Unterstützerinnen und Unterstützern: „DANKE, DANKE, DANKE!“

Dr. Sabine Pfeifer, Dr. Dorothee Unterfrauner, Laura Meding
Albertinen Stiftung
8.

Weihnachten in St. Pauli

St. Pauli - Reeperbahn, fast jeder kennt diese Straße und verbindet hiermit Party, Vergnügen und rauen Kiez. Viele Menschen wissen aber nicht, dass St. Pauli auch ein großes Wohngebiet ist und für die unterschiedlichsten Menschen Heimat bedeutet. So auch für mich.

Wie viele andere, die hier leben, bin auch ich zugezogen und zu Weihnachten weit entfernt von der Familie. Aus diesem Grund habe ich vor einigen Jahren begonnen, für Nachbarn und Freunde an Weihnachten ein Abendessen auszurichten, was sich zu einer schönen Tradition entwickelte.

Wie wird das aber in diesem Jahr sein? Die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen haben in den letzten Monaten das sonst so bunte, trubelhafte Treiben auf dem Kiez nahezu komplett zum Stillstand gebracht – ob das an Weihnachten auch noch so ist? Nun, auch wenn das alles noch ungewiss ist: Sicher ist bereits jetzt, dass ich auf jeden Fall wieder kochen werde. Nur vielleicht bereits am Mittag, damit genügend Zeit bleibt, das Abendessen meinen Nachbarn und Freunden vorbeizubringen. Zuprosten und schöne Weihnachtstage wünschen werden wir uns dann an den Fenstern unserer - dann ausnahmsweisen ruhigen - Straße.

Sasche Alterndorf, Geschäftsführer
Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus
6.

Advent, Advent … ein Lichtlein brennt

Heute im Rückblick, denke ich, dass dies vermutlich meine erste bewusste Begegnung mit Kerzenlicht war. Als Erwachsene habe ich schon einige kleine Kinder gesehen, die mit großen Augen und offenen Mündern auf so ein kleines Feuer blicken. Viele kleine Kinder fangen dann selbst an zu strahlen wie eine kleine Kerze. Ganz verständlich, dass für Kindergartenkinder ein Laternenumzug ein besonders schönes Erlebnis ist. Besonders dann, wenn sogar eine echte Kerze in der Laterne steht. Erinnern Sie sich auch noch an ihre erste Begegnung mit dem Kerzenlicht? Oder haben Sie Kinder vor Augen, die gerade das Kerzenlicht entdeckt haben?

Als Erwachsene möchte ich wieder aufmerksamer werden für das Besondere an einem strahlenden Licht. Schließlich hat es auch seinen Grund, dass wir Weihnachten gerade in der dunkelsten Jahreszeit feiern. Je dunkler die Welt ist, desto deutlicher sehen wir nämlich die Kraft des Lichtes. Kerzen kommen daher gerade in der Adventszeit besonders schön zur Geltung. Und vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich, wie mir. Wenn ich ganz bewusst eine Kerze anzünde und auf das Licht blicke, dann erwärmt dieses Licht auch mein Herz. Es erinnert mich an liebevolle Gesichter aus der Vergangenheit und bringt eine tiefe innere Freude zum Vorschein. Eine Freude, die aus einem gewöhnlichen Tag etwas Besonderes macht.

Übrigens, wussten Sie es schon? In der Bibel wird Jesus mit einem Licht verglichen. Als Jesus, der Sohn Gottes, in diese Welt hineinkam, da war es, als wäre mitten in der tiefsten Dunkelheit plötzlich ein großes Licht aufgetaucht. So steht es in der Bibel. Vielleicht ahnen Sie ja, warum.

Karin Pusch, Seelsorgin
Albertinen Krankenhaus
1.

Begegnung mit einem Lächeln

Ich öffne die Zimmertür und bleibe im Türrahmen stehen. Ein skeptischer Blick kommt mir entgegen. Der Mund-Nasen-Schutz lässt nicht erkennen, wer sich dahinter verbirgt. Ich lüpfe den Schutz kurz und lächle: „Guten Tag, ich zeige mal mein Gesicht, bevor ich näher trete. Ich möchte Sie besuchen!“ Mein Lächeln wird erwidert. Im Gespräch sagt die Frau: „Da ich an der Tür einmal Ihr Lächeln gesehen habe, kann ich nun erkennen, dass Ihre Augen auch lächeln können; ich fühle Ihre Nähe.“ Nicht müde werden kreativ zu sein, damit Begegnung gelingt. Besonders wichtig ist mir, dass Bewohner*innen und Patient*innen nicht sozial isoliert werden, sondern sich begleitet wissen.

Gott sagt mir zum Weihnachtsfest: ich komme in die Welt nicht als Herrscher, sondern als Menschenkind. Ich bin verletzlich wie ihr, und lasse mich anrühren von Schmerz und Freude. Ich bin nicht fern, sondern komme dir ganz nah. Eine Botschaft der Liebe und Wärme. Eine Botschaft, die gut tut und ermuntert, mit denen zu sein, die auf Nähe und Begleitung warten.

Corinna Schmidt, Seelsorgerin
Albertinen Haus
24.

Mit Zuversicht ins neue Jahr

Wir haben ein Jahr erlebt, das uns als diakonische Einrichtungen in vorher nicht für möglich gehaltener Weise herausgefordert hat. Zahlreiche Menschen haben wir in unseren Krankenhäusern und medizinischen Versorgungszentren, Pflege- und Wohneinrichtungen, Hospizen, Kindertagesstätten und Beratungsstellen unter Pandemiebedingungen bestmöglich behandelt, begleitet und betreut. Dabei konnten wir uns auf den beherzten und fürsorglichen Einsatz unserer Mitarbeitenden verlassen. Diese Zeit warf und wirft ein Licht auf das Wesentliche im Leben – auf unseren Auftrag, für alle Menschen da zu sein, die unsere Hilfe, Begleitung oder unseren Zuspruch brauchen.

Wir danken allen für die gute Zusammenarbeit, die auch in diesem von vielen Unsicherheiten geprägten Jahr von Verlässlichkeit und Vertrauen bestimmt war, und gehen mit dieser Erfahrung zuversichtlich
in das neue Jahr.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und den Ihnen nahestehenden Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen friedlichen Jahresausklang. Kommen Sie frohen Herzens und gesund in
das neue Jahr 2021.

Ihre Geschäftsführenden der Immanuel Albertinen Diakonie: Matthias Scheller, Matthias Blum und Peter Kober mit Sascha Altendorf, Herbert Blum, Doreen Flashaar, Andreas Hausberg, Andreas Linke, Andreas Mende, Alexander Mommert, Roy J. Noack, Lutz Reichardt, Christian Rilz, Andreas Schneider, Walther Seiler, Kay-Uwe Sorgalla, Susanne Weidner und Ralf Zastrau
18.

Saftiger Gewürz-Orangenkuchen

Was passt besser zur Adventszeit als Orangen, Zimt und Mandeln? Dieser Gewürzkuchen vereint alles davon – perfekt für den Nachmittagstee.

Für den Sirup:
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 2 ungespritzte Orangen
  • 1 MS Zimt
Zubereitung:

Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Die Butter im Topf bei geringer Hitze zerlassen, aber nicht bräunen und langsam dazugießen. Weichweizengrieß, Weizenmehl, gemahlene Mandeln und Backpulver in einer Schüssel mischen. Zimt-, Nelken- und Kardamompulver dazu mischen und alles portionsweise zur Eimasse geben und unterrühren. Die Schale einer Orange dünn abreiben – ohne das Weiße mit abzureiben, denn das ist bitter. Anschließend die Orange halbieren und auspressen. Saft und Orangenabrieb in den Teig geben.

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser am Boden und den Rändern dick mit weicher Butter einfetten. Den Teig in die Form geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft für 30 Minuten backen.

Während der Backzeit den Sirup zubereiten: Die Schale von zwei Orangen dünn abreiben und den Saft auspressen. Saft, Orangenabrieb und Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Den Zimt zugeben.

Den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen und noch heiß in der Form mit dem Sirup tränken. Auskühlen lassen und genießen!

3.

Gesund durch den Advent: Blumenkohl-Brokkoli mit Karotten in Curryrahm

„Chef“ Lutz Fohgrub empfiehlt ein gesundes Gericht mit Brokkoli, Blumenkohl und Möhren, das in 30 Minuten für vier Personen zubereitet werden kann.

Zubereitung:

Blumenkohl und Broccoli putzen und in kleine Röschen schneiden. Möhren waschen, schälen und in Scheiben schneiden.

Dann Butterschmalz in einen Topf geben und die Gewürze darin leicht anrösten. Nun Blumenkohl, Möhren, Zucker und Wasser in den Topf geben und abgedeckt ca. 4 Minuten köcheln lassen. Anschließend Broccoliröschen hinzugeben und ebenfalls kurz mitgaren. Zuletzt Creme Fraiche vorsichtig unterrühren und mit Salz würzen.

Beim Anrichten des Gemüsetopfes Korianderblätter darüber streuen.

Empfehlenswert dazu ist Basmatireis.

Weitere leckere Rezepte von Lutz Fohgrub bei Immanuel.kocht

12.

„Ich steh an deiner Krippen hier“

Was ist Ihr persönliches Lieblingslied im Advent und zu Weihnachten? Zu meinen Favoriten gehört das alte Weihnachtslied „Ich steh an deiner Krippen hier“. Ich liebe die Melodie aus der Feder von Johann Sebastian Bach. Sie macht mich innerlich ruhig. Gleichzeitig bin ich hellwach für die Worte von Paul Gerhardt. Mich berührt die Tiefe, die aus seinen Zeilen spricht. Solch eine Intensität finde ich in modernen Liedern selten. Trotz der alten und bisweilen fremden Sprache habe ich mir sein Gebet deshalb schon oft zu Eigen gemacht.

 „Ich steh an deiner Krippen hier“ ist eine Meditation über das Wunder der Weihnacht: Gott ist Liebe und sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns. Deshalb nimmt er menschliche Gestalt an. So kommt er uns unglaublich nah. Seit 2000 Jahren wiederholt sich dieses Wunder. Immer und immer wieder, wo Menschen sich für das Weihnachtswunder öffnen. Deshalb schließt das Lied mit der Bitte: „Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen: dass ich dich möge für und für in, bei und an mir tragen. So lass mich doch dein Kripplein sein; komm, komm und lege bei mir ein dich und all deine Freuden.“

Ob Gottes Liebe auch in mir zur Welt kommt? Das hoffe ich, vermag es aber nicht zu sagen. Mir sind aber andere Menschen vor Augen, die für mich zur Krippe geworden sind. Auch in den Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie. Auch und gerade in den Corona-Zeiten. Ich denke an die vielen Mitarbeitenden, die sich unter erschwerten Bedingungen liebevoll um die Menschen kümmern, die ihnen anvertraut sind. Die die Extra-Meile mitgegangen sind, weil ihnen die Menschen am Herzen liegen. Die kreativ nach Lösungen gesucht haben, wie man Nähe und Distanz gleichzeitig hinbekommt. Die sich für die Würde gerade der Schwachen und Hilfsbedürftigen Stark gemacht haben. Die einsame Hände gehalten und ängstliche Augen getröstet haben. Die Orientierung und Sicherheit in chaotischen und bedrohlichen Zeiten vermittelt haben. Ihr Beispiel macht mir Mut und schenkt mir Hoffnung: Weihnachten fällt nicht aus. Niemals! Denn gerade in vielen kleinen und unscheinbaren Momenten wird die Liebe stets von neuem geboren. Gott sei Dank!

Thorsten Graff, Pastor
Immanuel Krankenhaus Berlin

 

Auszug aus dem Lied „Ich steh an deiner Krippen hier“ (Paul Gerhardt)

Ich lag in tiefster Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht',
wie schön sind deine Strahlen!

Eins aber, hoff ich, wirst du mir,
mein Heiland, nicht versagen:
daß ich dich möge für und für
in, bei und an mir tragen.
So laß mich doch dein Kripplein sein;
komm, komm und lege bei mir ein
dich und all deine Freuden.

15.

Und wenn das Gute so nah wäre?

Während sie die Blumen auf dem Fensterbrett gießt, blickt sie aus dem Fenster. Draußen steht jemand und winkt. Schnell zieht sie die Gardinen zu. Blümchengardinen 87 in West-Berlin gekauft. Instinktiv geht sie einen Schritt zurück und versucht  aber doch noch irgendwie einen Blick zu erhaschen auf die winkende Person. Die Person dreht sich um und geht. Langsam wagt sie sich wieder an das Fenster und blickt der merkwürdigen Person hinterher. Warum winkt die, denkt sie. Ich kenne niemanden der winkt, denkt sie.

Sie dreht sich um. Aus der Ecke vibrieren die Geräusche des Fernsehers. Sie lässt sich im Sessel nieder. Die Bilder prasseln: schnelle Schnitte, lahme Dialoge. Die Welt versinkt im Farbengewitter des Vormittags-Programms.

Da, es klopft. Jemand klopft an der Türe. Ich kenne niemanden, der klopft, denkt sie. Sie stellt den Fernseher lauter. Das Klopfen hört bald auf und dann schleicht sie doch an die Türe und späht auf Zehenspitzen durch das Guckloch. Nur eine Jacke sieht sie noch die Treppe hinabwehen.

Dann dröhnt wieder die Plastikwelt fahler Seriencharaktere.

Kurz vor Zwölf kommt die Post. Später als sonst, ärgert sie sich. Dabei erwartet sie keine Post und doch sieht sie nach. Im Briefkasten liegt ein Brief. Vollfrankiert, von Hand adressiert, kein Absender.  Ich kenne keinen der schreibt, denkt sie und legt den Brief in die Sammelkiste für das Altpapier.

Winken am Fenster, Klopfen an der Türe, der Brief im Briefkasten… was für ein seltsamer Tag - vorsorglich zieht sie das Kabel aus der Telefonsteckdose.

Im Fernseher umarmen sich zwei. Sie seufzt.

Der Paketbote klingelt.

Matthias Drodofsky, Pastor
baptisten.wannsee
20.

„Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt.“

Wie wird es sein, wenn Sie im Dezember diesen Text lesen?

„Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt.“

So hat Jochen Klepper im Advent 1937 gedichtet. Es war eine Zeit, in der sich die Dunkelheit des Nationalsozialismus weiter ausbreitete. Mich erinnert sein Adventslied daran, dass die Dunkelheit nicht das letzte Wort hat. Gott hat Distanzregeln außer Kraft gesetzt.

Was für ein Gott, der nicht im Himmel auf Abstand bleib, sondern heruntergekommen ist. Der heruntergekommene Gott! Gott wurde Mensch. Viel mehr göttliche Nähe geht nicht. Und so bleibt es dabei, dass Weihnachten ein Fest, ja das Fest der Nähe ist, weil Gott uns Menschen in Jesus Christus nah gekommen ist.

Im vergangenen Jahr habe ich - nach einer Christvesper in der Immanuel Klinik in Rüdersdorf - das erste Mal in meinem Leben alleine den Heiligen Abend erlebt. Allein, aber nicht einsam. Ich hatte Zeit und Muße bei Musik, Kerzenschein und einem guten Glas Rotwein der erhellenden Gegenwart Gottes nachzuspüren.

„Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt.“

Ich wünsche Ihnen, wie immer Sie die Advents- und Weihnachtstage verbringen werden, die spürbare und erhellende Nähe Gottes.

Vera Kolbe, Seelsorgerin
Immanuel Klinik Rüdersdorf
13.

Tür zum Leben

»Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.«

(Joh.10,9, Die Bibel in der Luther-Übersetzung 2017)

Türen – Durch wie viele Türen gehen wir täglich? Was empfinden wir, wenn wir auf eine geschlossene Tür stoßen?! Jeder trägt von uns Schlüssel bei sich, um die „beweglichen Mauern“ öffnen zu können. Ja, Türen sind bewegliche Mauern. Türen ermöglichen den Zugang zu Räumen, die ansonsten uns verborgen wären. Ich schaue mir gern alte Türen an. Sie erzählen von unzähligen Begegnungen des Lebens.

Gerade in diesen Tagen brauchen wir Türen, die sich öffnen lassen. Durch die Pandemie empfindet sich das Lebensgefühl eingeschlossen. Nicht nur durch die äußeren Einschränkungen, sondern auch durch die damit verbundenen inneren Ängste und fehlenden Berührungen, die unser Leben existentiell verunsichern. Wir fühlen uns verschlossen, zumindest auf Abstand und Distanz. Gerade im Bereich der sozial-diakonischen Arbeit brauchen wir Türen, die uns den Alltag leben lassen.

Geschlossene Türen tragen in sich die Möglichkeit, dass sie sich öffnen lassen, - allein dadurch, dass sie sichtbar einen Türgriff und ein Schloss  haben.

Ich wünsche Ihnen gerade in diesen Tagen der Dunkelheit die Gewissheit, dass Jesus uns selbst die Tür zum Leben geworden ist. Und – wir kennen die passenden Schlüssel, denn selbst im üblichen Leben ist er der Schlüssel für sich öffnende Beziehungen. Es ist das Vertrauen, gegen alle Realitäten dieser Welt.

Axel ter Haseborg, Seelsorger
Diakonie Hospiz Volksdorf
9.

Fließen lassen

 

 

2.

Ein neuer Blick

„Dieses Jahr fällt Weihnachten aus“, erklärte mir eine alte Freundin aus meiner fränkischen Heimat mit wehmütiger Stimme am Telefon. „Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist ebenso abgesagt, wie der schöne Töpfermarkt in der fränkischen Schweiz.“  So hatte sie noch eine ganze Reihe weiterer Katastrophen parat. Als das zugegebenermaßen anstrengende Gespräch zu Ende war, lehnte ich mich auf dem Sofa zurück und atmete erst mal tief durch. „Es ist ja wirklich furchtbar“, kreisten meine immer depressiver werdenden Gedanken. Keine guten Aussichten. Und während ich bei geschlossenen Augen meinen Gedanken nachhing, spürte ich plötzlich die feuchte Schnauze unseres  Welpen Julius in meinem Nacken. Sanft schnüffelte er und schmiegte seinen Kopf an mich. Ich öffnete die Augen. Er neigte seinen Kopf zur Seite und seine Augen sahen mich an, als wollten sie sagen: „Sei nicht traurig, Du hast doch mich!“

Julius hatte gespürt, dass sein Herrchen traurig war und er hat auf seine ganz besondere Art, wie sie vielleicht nur dem besten Freund des Menschen (nicht Hundeliebhaber mögen mir meine Einseitigkeit verzeihen) geschenkt ist, Nähe geschenkt. Es war als wollte er mir eine Predigt halten, eine aufmunternde natürlich. Ich freute mich in diesem Augenblick über ihn, der da war. Und so entschloss ich mich, nicht länger Trübsal blasen zu wollen, nur weil anderes und andere nicht da sind.

Vieles ist dieses Jahr anders. Ob wir unsere erwachsenen Kinder an Weihnachten sehen können, wissen wir nicht. Julius´ Nackenstupser löste aber etwas in mir aus: nicht, was alles nicht geht, will ich sehen, sondern das, was da ist, neu entdecken. Und auch wenn ich mir diese Zeit so ganz bestimmt nicht gewünscht habe: ich ahne, dass sie mir hilft, womöglich Gottes Nähe zu uns Menschen, die wir seit Jahrtausenden an Weihnachten feiern, ganz neu zu entdecken. Frei von manchem Ballast, kann mir Gott, der Mensch geworden ist, vielleicht neu begegnen. Kann das „Friede auf Erden“ zu einem „Friede in meinem Leben“ werden.

Ich schaue Julius noch mal an, kraule sein Fell und flüstere ihm zu: „Danke für diesen neuen Blick.“ Und als ob er es verstanden hat, wedelt er mit dem Schwanz und sagt auch nicht nein, als ich ihm sein Abendleckerli gebe.

Walther Seiler, Geschäftsführer
Diakonie Hospiz Wannsee und Diakonie Hospiz Woltersdorf
23.

Erinnertes Licht

7.

Ferne und Nähe

 

»Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.«

(2.Tim. 1,7, Die Bibel in der Einheitsübersetzung 2016)

Ferne und Nähe symbolisieren für mich diese Kraniche auf ihrer Reise von den fernen Brut- zu den Winterruhe-Gebieten.

Mit ihren eindringlichen Rufen fliegen sie im Herbst und Frühjahr hoch über uns hinweg. An ihren Rastplätzen - hier fotografiert auf dem Darß - können wir sie noch deutlicher hören, ihre eleganten Bewegungen gut beobachten, und sie kommen uns sehr nahe.

So ähnlich waren uns Menschen, die wir z.B. durch die Corona-Schutzmaßnahmen eine Zeit lang nicht mehr von Angesicht zu Angesicht treffen konnten, durch Gedanken, Fürsorge und Gebet gleichzeitig fern und doch sehr nah.

Eigentlich ist es auch ein Ausdruck für unser Verhältnis zu Gott, dem wir und er uns ganz nah kommen durch Gebet, Lieder und durch Bibelworte.

So ist der Rat Paulus an Timotheus, den Dr. Walter Sick, Vorstandsvorsitzender des Albertinen Konvent e.V., zu Beginn der Corona-Schutzeinschränkungen an alle Konventmitglieder schrieb, schon lange eine wesentliche ruhegebende Losung in meinem Leben  - und besonders in diesen ungewissen Zeiten.

Karin Schiller
Albertinen Konvent e.V.
19.

Friedensgebet

Dagmar Wegener, Pastorin
baptisten.schöneberg
21.

Gesund durch den Advent: Ayurveda-Gemüsepfanne

„Chef“ Lutz Fohgrub empfiehlt ein gesundes Ayurvdea-Rezept, das in 30 Minuten für vier Personen zubereitet werden kann.

Zubereitung:

Zucchini, Paprika, Aubergine waschen und in Würfel schneiden. Dann Ananas und Mango schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen und klein schneiden.

Gewürze und Knoblauch in Butterschmalz in einem Topf leicht anrösten. Nun Paprika, Zucchini, Auberginen und Schalotten dazugeben und kurz anschwenken. Anschließend Ananas und Mango hinzugeben und mit Kokosmilch auffüllen.

Kurz vor dem Anrichten Cherry-Tomaten und Erbsen in den Topf geben und ca. 3 Minuten mitgaren. Dann Anrichten und mit gehacktem Koriander bestreuen.

Dazu Basmatireis servieren.

Weitere leckere Rezepte von Lutz Fohgrub bei Immanuel.kocht

5.

Abstand und Advent

Ein besonderes Jahr geht zu Ende. Ein schwieriges Jahr geht zu Ende. Wir erleben eine Pandemie, die jeden von uns in verschiedener Weise beeinflusst und beeinträchtigt. Eines davon ist, „Abstand halten“. Nähe ist schwieriger geworden. Diese 1,50 bis 2 Meter, sie sind doch oft der Abstand, den ich zu anderen Menschen einnehme, wenn ich sie gerade sehe und mich auf sie zubewege, um ihnen näher zu kommen. Nun aber bleibe ich anderen Menschen also  1,50 bis 2 Meter entfernt. Als wenn ich ständig auf dem Weg bin, von der Entfernung in die Nähe.

Es passt zu dem, dass mein ehemaliges, vertrautes Leben aus der Vor-Corona-Zeit, zurückliegt. Die Gewohnheiten, die so vertraut waren, haben sich schon entfernt wie einen Ort, den ich zurückgelassen habe. Ich weiß noch nicht, wie die Zukunft aussehen kann, in die ich eines Tages gelange. Ich bin unterwegs in dieser Zeit mit unbekanntem Ziel.

Und doch: dieses „Unterwegssein“, das ist doch eigentlich etwas zutiefst Menschliches. Irgendwie sind wir ständig auf dem Weg, haben das Vertraute und Bekannte hinter uns gelassen und sind unterwegs zu dem hoffentlich nahen Ort und der nahen Zeit einer Zukunft, die wir noch nicht kennen.

Maria und Josef haben die Nähe, das Vertraute, hinter sich gelassen. Sie müssen sich zu einer Volkszählung an einen fremden Ort begeben. Und so sind sie unterwegs auf dem Weg. Sie werden später einen nahen Ort für sich finden. Es wird ein Stall sein, doch warm genug für sie selbst und das Kind, das Maria jetzt noch unter dem Herzen trägt. Aber noch sind sie unterwegs, der Abstand zu dem Ort, den sie hinter sich gelassen haben, ist spürbar. Der Abstand zu dem Ort, wo sie hinwollen, auch. Doch sie sind auf dem Weg zu einem nahen Ort, zu einer nahenden Zeit.

Wie in jedem Jahr wird es auch in diesem Jahr Weihnachten werden. Gott wird in Jesus Christus als Mensch geboren, um uns Menschen endlich nahe sein zu können. Darauf können wir hoffen, in dieser Zeit, die gleichzeitig Abstand und Nähe bedeutet: dem Advent.

Ulrike Zielke, Pastorin
Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus
17.

„Der Himmel so fern und zum Greifen nah. Jederzeit. Überall.“

Foto: Am Fuße der Zugspitze

Matthias Blum, Konzerngeschäftsführer der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH
 
 
 
 
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    Sabine Wolf
    Chefärztin der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivtherapie in der Immanuel Klinik Rüdersdorf

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    Immanuel Klinik Rüdersdorf
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