Gastrointestinale Stromatumore (GIS-Tumore)

Die Gruppe der gastrointestinalen Stromatumore (GIS-Tumore) stellt eine Sonderform der Tumorerkrankung des Magens und oberen Gastrointestinaltraktes dar.

Was sind gastrointestinale Stromatumore?

Ausgehend von den Gerüstzellen des Magens und des oberen Gastrointestinaltraktes bilden sich unterhalb der Schleimhaut kugelige oder vieleckige Tumore. Im Gegensatz zu Magenkarzinomen sind gastrointestinale Stromatumoren in klassischer Weise langsam wachsend. Metastasen bilden sie erst ab einer Größe von über 5 Zentimetern und dann auch selten, so dass sie in der pathologischen Klassifikation als sogenannte semimaligne (beschränkt bösartige) oder auch sogenannte Borderline-Tumore eingestuft werden.

Diagnose und Therapiemöglichkeiten

Wenn diese Tumore bei einer Größe von über 5 Zentimeter zu lokalen Komplikationen wie Blutungen oder Magenausgangsverengungen führen, werden diese lokal entfernt. Während der Operation wird eine sogenannte Schnellschnittkontrolle der Resektionsränder durchgeführt, um zu überprüfen, ob der gesamte Tumor entfernt wurde. Diese Operation führen wir in standardisierter, robotisch-assistierter minimal-invasiver Weise durch.

Weitere Informationen zu der robotisch-assistierten Chirurgie finden Sie hier.

 
 
 
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Poliklinik Rüdersdorf

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