Periostmassage

Bei dieser Massage wird ein starker, direkter Druck auf die Knochenhaut (Periost) ausgeübt, während die darüberliegende Muskulatur wenig beeinflusst wird.

Was ist eine Periostmassage?

Die Periostmassage ist eine Form der Reflexzonenmassage. Sie wirkt nicht nur lokal am Ort der Massage, sondern hat darüber hinaus Einflüsse auf weiter entfernt liegende Organe. Das Periost (Knochenhaut) ist eine bindegewebsartige Hülle, die den Knochen umgibt. Sie ist sehr schmerzempfindlich und besteht aus zwei Schichten: Einer äußeren faserreichen und einer inneren Schicht, die von Nerven und Blutgefäßen durchzogen ist. Das Periost schützt und ernährt die Knochensubstanz.

Bei einer Massage drückt der Therapeut mit den Fingerkuppen rhythmisch auf bestimmte Punkte des Periosts. Die Behandlung eines Punktes kann ein bis zwei Minuten in Anspruch nehmen. Die Wahl der Punkte richtet sich nach den Beschwerden, die behandelt werden sollen (z. B. Lenden- oder Nackenbereich, Schulter- oder Kiefergelenk).

Entstehung der Periostmassage

Erst Mitte des letzten Jahrhunderts wurde diese Form der Massage modern.

Welche Krankheitsbilder werden damit behandelt?

  • Arthrosen
  • Kopfschmerzen
  • Wirbelsäulensyndrome
  • Fibromyalgie
  • Schulterbeschwerden
 
 
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Ansprechpartner

  • Mark Krüger-Fonfara
    Leiter der Therapeutischen Abteilung

    Immanuel Klinik Rüdersdorf
    Seebad 82/83
    15562 Rüdersdorf bei Berlin
    T 033638 83-600
    F 033638 83-258
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