Diagnostikmethoden

Hier finden Sie einen Überblick über unsere weitreichenden Diagnostikmethoden. Wir arbeiten in diesem Bereich eng mit der Abteilung für Funktionsdiagnostik zusammen, damit wir eine korrekte Diagnose erstellen können.

Elektroenzephalographie

Wie das EKG die Herzaktivität, so zeichnet das EEG die Hirnströme auf. Bei vielen neurologischen Erkrankungen ist das EEG wertvoll für Diagnose und Therapie. Besonders gilt dies für die Epilepsien. Da sich das EEG des Menschen von der Geburt bis in die Jugend hinein verändert, kann es im Kindesalter auch bei der Beurteilung von Entwicklungsstörungen helfen.

 

Evozierte Potentiale

Mit den evozierten Potentialen werden Nerven- und Sinnesbahnen vermessen. Sehen (VEP), Hören (AEP), Fühlen (SEP) können so untersucht werden. Dabei wird ein entsprechender Reiz gegeben und ein Computer errechnet aus dem EEG, ob das Signal im Gehirn rechtzeitig oder verspätet ankommt. Auf umgekehrtem Wege wird bei den MEP die Leitung von Bewegungsimpulsen vom Gehirn über das Rückenmark zu den Muskeln (MEP) überprüft.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Wir verwenden ein modernes 1.5 Tesla MRT-Gerät, welches nicht nur diffusionsgewichtete Bilder liefert, sondern außerdem die Möglichkeit zur Gefäßdarstellung (MR-Angiographie) bietet. Es steht an allen Werktagen von 7.00 bis 19.00 zur Verfügung, in dringenden Einzelfällen allerdings auch außerhalb dieser Zeiten. Bei Klaustrophobie (umgangssprachlich "Platzangst" genannt) werden vor der Untersuchung beruhigende Mittel verabreicht.

Neuropsychologische Testung

Der Kopf ist nicht klar, es fällt schwer sich zu konzentrieren. Ist das noch normal oder schon beginnende Demenz? Eine neuropsychologische Testung bringt Licht in dieses Dunkel. Erst daraus lässt sich dann ein gezieltes Training entwickeln.

Schluckdiagnostik

Schluckstörungen zu erfassen und zu behandeln fällt in das Aufgabengebiet der Sprachtherapeuten (Logopäden). Besonders nach einem Schlaganfall ist es wichtig zu erkennen, ob das Schlucken schon wieder möglich ist oder ob noch die Gefahr des Verschluckens besteht, denn dies könnte eine schwere Lungenentzündung zur Folge haben. Im manchen Fällen ist es notwendig, den Schluckakt mit einer Kehlkopfspiegelung unter Sicht zu prüfen. Dazu arbeiten wir mit unseren internistischen Kollegen zusammen.

 
 
 
 
 
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Poliklinik Rüdersdorf

Ansprechpartner

  • Dr. med.
    Thomas Brosch
    Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Schmerztherapie in der Immanuel Klinik Rüdersdorf

    Sekretariat Arztdienst
    Immanuel Klinik Rüdersdorf
    Seebad 82/83
    15562 Rüdersdorf bei Berlin
    T 033638 83-347
    F 033638 83-311
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  • 25 Februar 2019
    MS-Erzählcafé Rüdersdorf
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  • 25 März 2019
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