Leistenbruch

Ein Leistenbruch ist eine der häufigsten Erkrankungen, die durch den Chirurgen behandelt werden. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.

Was ist ein Leistenbruch?

Zwischen Bauchmuskeln und Leistenband liegt eine natürliche Lücke, genannt Leistenkanal, durch die beim Mann der Samenstrang verläuft. Durch diese Lücke, die sogenannte Bruchpforte, stülpt sich beim Leistenbruch Bauchfell aus und es entsteht ein Bruchsack. Große Brüche können sich bis in den Hodensack ausdehnen, in diesem Fall spricht man von einem Hodenbruch oder Skrotalhernien. Außerdem treten auch noch andere Bruchformen im Bereich der Leiste auf. Bei Frauen treten öfter Schenkelhernien auf, hier kommt es zu einem Bruch unterhalb des Leistenbandes.

Mögliche Ursachen

  • der Bruch kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens entstehen
  • bei nicht angeborenen Brüchen erweitern sich die natürlichen Öffnungen im Bereich der Bauchwand
  • begünstigend wirkt Übergewicht
  • starkes Pressen bei Verstopfung
  • eine Schwangerschaft kann auch die Entstehung von Bauchwandbrüchen begünstigen
  • ein erhöhter Bauchinnendruck beim Heben schwerer Lasten
 

Diagnose

Die Diagnose wird durch eine körperliche ärztliche Untersuchung gestellt. Durch eine Ultraschalluntersuchung lassen sich Leistenbrüche gut darstellen, allerdings werden sie manchmal auch nur durch Zufall, beispielsweise im Rahmen einer Bauchspiegelung, entdeckt. Ein Leistenbruch wird immer operativ behandelt, allerdings gibt es hierbei verschiedene Methoden.

Therapiemethoden

 
 
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Poliklinik Rüdersdorf

Ansprechpartner

  • Dr. med.
    Colin M. Krüger
    Chefarzt der Abteilung für Chirurgie in der Immanuel Klinik Rüdersdorf

    Sekretariat Arztdienst
    Kornelia Zeidler
    Immanuel Klinik Rüdersdorf
    Seebad 82/83
    15562 Rüdersdorf bei Berlin
    T 033638 83-312
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